BMW Z3 Club Vierwaldstättersee

Zetti wecken

Wetterglück

Am Morgen stehen wir auf, schauen aus dem Fenster und was wir sehen, können wir fast nicht glauben, dicke, fette, schwarze Regenwolken. Wenn diese die Schleusen öffnen, dann müssen wir die Autos nicht waschen, wir können sie nur nach draussen stellen, und sie sind sauber. Bei der Fahrt nach Küssnacht am Rigi sehen wir eine Bäuerin, die ihre Wäsche bei leichtem Nieselregen aufhängt, wenn das nicht ein gutes Zeichen ist. Schau an, die ersten sind schon da, aber noch niemand ist bei der Arbeit. Irgendwie macht es keinen Sinn die Fahrzeuge zu waschen. Als Eugen und Monica kommen, sieht alles plötzlich ganz anders aus. Er hat seine Gärtnerhose an und packt seine Gummistiefel aus und dann geht es los. Nun motiviert es auch die anderen, ihre Fahrzeuge zu reinigen, zum Teil mehr oder weniger. Die Fahrzeuge sind aber sehr schnell auf Hochglanz gebracht und es beginnen rege Diskussionen unter den Teilnehmern, da und dort bilden sich Gruppen, die etwas zu schwatzen haben. Und das Wetter, ja, es kommt leichter Wind auf und die Wolkendecke muss dem wunderschönen blau des klaren sauberen Himmels weichen. Etwas früher als geplant, verlassen wir den Putzplatz und fahren Richtung Michelskreuz. Der Anblick ist einmalig, man kann in den Talkessel Schwyz sowie über den Zugersee sehen, und die Berge mit ihrem Zuckerhut, wau was für ein Bild. Jetzt ist aber zuerst Mittagessen angesagt, gesagt getan. Das Michelskreuz ist unter einigen Freaks sehr bekannt, hier trafen sich früher der VW-Käfer Club der Schweiz. Neben dem Restaurant befindet sich eine Kapelle, in der viele Hochzeiten gefeiert werden. Nach ca. 1 Stunde fragt Gabriela, wenn es denn weiter geht? Irgendwie hat sie kein Sitzleder, was für eine Frau eigentlich ungewöhnlich ist. Auch die anderen Teilnehmer halten es nicht mehr lange auf den Sitzen aus. Das Wetter ist wirklich wunderschön, keine Wolken mehr, und die Autos sind sauber, also los. Wir steigen in die Autos ein und fahren Richtung Gisikon-Root, auf dieser Seite ist die Sicht einmalig, man kann die ganze Landschaft geniessen, von Sins über Beromünster (sogar die Antenne) bis nach Luzern. Wir fahren über Stock und Stein, Richtung Emmen, von dort geht es der Autobahn entlang Richtung Sempach, links am See vorbei, einmal um den Mauensee, wieder retour auf der rechten Seite des Sempachersees, hinunter, dann biegen wir Richtung Schlachtgelände ab. Es geht einen kleinen Hügel hinauf und als wir oben ankommen, sehen wir die Beromünsterantenne vor uns. Fast wie die Freiheitsstatue von Amerika. Daran vorbei und Richtung Baldegg, nach einer kurzen Fahrt sehen wir schon den Baldegersee und fahren links vorbei Richtung Hitzkirch. Der dritte See ist hinter uns und der nächste bereits wieder vor uns. Auch den nehmen wir noch mit, es ist nämlich der Hallwilersee. Bereits sind wir fast zwei Stunden unterwegs, und das Ziel kommt immer näher. Wir kehren nach einer kurzen Hotelbesichtigung in der Seerose zu Kaffee und Dessert ein. Wir können die Seeterrasse so richtig geniessen, die Sonne verwöhnt uns und verschiedene Bedürfnisse werden gestillt. Etwas Unvorteihaftes hat dieser Ausflug trotzdem. Beim Fahren wurde bemerkt, dass das Tempo eher gemächlich war, auch Thomas musste mal nicht hetzen. Und das mit dem vorwärts parkieren muss nochmals geübt werden. Gott sei Dank, ist es erst der erste Anlass und wir haben noch etwas Zeit, uns diese Perfektion wieder anzueignen. Um 16:15 Uhr verabschieden sich alle Teilnehmer und fahren wieder ihren eigenen Weg nach Hause. Auf diesem Weg wünschen wir Peter und Irene schönen Ferien und wenig (kö.......) und wir sind gespannt wie die Ferien waren.
Bis bald die Schreiberlinge Sonja und Roger

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