BMW Z3 Club Vierwaldstättersee

Greyerzerland

Schlösser, Wein und Käse

Einmal mehr dieses Jahr hat es Petrus gut mit uns gemeint und uns mit sonnigem, warmem Wetter verwöhnt.
Bereits bei unserer Besammlung am Samstagmorgen um 10.00h in Hergiswil konnten wir unseren Kaffee bei herrlichstem Wetter draussen geniessen (ausser denen, die bereits beim „lädele“ im Glasiladen waren). Um ca. 10.15h machten wir uns auf den Weg unserer ersten Etappe, Richtung Brünig – Interlaken. Schön aufgereiht fuhren wir einer hinter dem anderen bis Brienz, wo es die erste kleine Aufregung gab, da sich einige Autos in Richtung Meiringen verirrten. Schnell fanden sie jedoch den Weg zurück zur Herde und so ging’s dann weiter bis nach Spiez, dem Abzweiger in Richtung Simmental. Jetzt war’s ja einfach, nur alles geradeaus dem vorderen Heck nach… .
In angenehmem Tempo fuhren wir das Simmental hoch bis Zweisimmen, wo unser Mittagshalt stattfand. Auch hier konnten wir dank Föhneinfluss bei Sonnenschein auf der Terrasse ein feines, nicht alltäglich zubereitetes Mahl einnehmen.
Frisch gestärkt ging es dann weiter über den Col du Pillon hinunter nach Aigle. Dort fand eine interessante Führung durch das Schloss Aigle statt, mit anschliessender Weindegustation. Wir hielten uns jedoch in punkto Alkohol schön brav zurück und tranken, zum Erstaunen unseres Führers, ziemlich viel Henniez, das ja auch aus der Region stammt. Schliesslich wussten wir ja, dass uns unsere Reise noch weiter führt. Es folgte die Fahrt von Aigle über den Col des Mosses, via Bulle zu unserem Ziel in Gruyères. Hier bezogen wir im Hotel des Chevaliers unsere Zimmer. Da es bereits etwas spät war, stellten wir nur das Gepäck ab und auf ging’s zum Nachtessen ins Chalet. Dieses Restaurant ist ganz aus Holz gebaut und bekannt für seine feinen Käsespezialitäten. Gemütlich und mit viel Gelächter genossen wir unser Fondue, Raclette oder Käseschnitten und erst recht die feinen Desserts mit viieel Doppelrahm!! Nicht allzu spät kehrten wir ins Hotel zurück (denn um Mitternacht werden in Gruyères die Trottoirs hochgeklappt!!). So bekam (fast) jeder genügend Schlaf bis am nächsten Morgen (sofern die Matratze nicht zu hart war).
Nach dem Frühstück besammelten wir uns wieder vor dem Hotel und gingen zu Fuss durch das wirklich wunderschöne Gruyère zum Schloss hoch. Hier wurden wir von einer „Baslerin“ zu einer weiteren Führung empfangen. Sehr interessant und gut vorgebracht weihte sie uns in die bewegte Geschichte dieses Schlosses ein und erzählte uns einige Anekdoten, die manchmal zu ausgiebigem Gelächter führten, das uns auch nach der Führung noch einige heitere Momente bescherte (ich sage nur, „buschige Schwänze“, gell Pesche). Wer mehr darüber erfahren möchte, soll unbedingt an den nächsten Hock kommen, dem wird dann sicherlich berichtet.
Noch immer bei Sonnenschein fuhren wir kurz nach 11.00h weiter in Richtung Schwarzsee. Auch heute konnten wir mehr oder weniger im Konvoi fahren. Nur kurz vor Marly verfuhr sich Olivier leicht und benutzte einen Kreisel, um wieder zurück zu fahren. Da uns kurz vor diesem Manöver netterweise ein Automobilist den Vortritt liess, staunte dieser Fahrer nicht schlecht, als wir ihm nach der „Kreiseltour“ wieder entgegenkamen und tippte sich leicht an die Stirne, na ja. Ohne weitere Umwege gelangten wir nach etwas mehr als einer Stunde Fahrzeit an den idyllischen Schwarzsee. Auch hier hatte Olivier in einem Gartenrestaurant ein feines à la carte Mittagessen organisiert. Zu unser aller Überraschung wartete hier Markus auf uns, der uns einen Besuch abstattete und mit uns ass. Noch immer war es relativ warm, doch begann sich der Himmel leicht zu überziehen. Da es nach der Mittagsrast immer noch trocken war, öffneten wir wieder unsere Dächer um nach Hause zufahren. Und je weiter wir fuhren, umso heller wurde es wieder. Der weitere Nachhauseweg führte uns durch das Gantrischgebiet über den Gurnigel. Kurz vor dem Gürbetal fand dann die Verabschiedung statt, denn hier trennten sich unsere Wege, die einen fuhren Richtung Luzern zurück, andere Richtung Bern.
An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei Olivier für das toll organisierte Wochenende bedanken – es hat mir sehr gut gefallen.
Bis zum nächsten Ausflug liebe Grüsse an alle
Franziska Michel

Zurück zum Jahresprogramm