BMW Z3 Club Vierwaldstättersee

1. Z-Rallye (clubintern)

Michels Mini Mille-Miglia

Zwei negative Aspekte gab es heute Morgen: der unermüdlich piepende Wecker und das stete Trommeln des Regens an die Fensterscheiben des Schlafzimmers. Zu verlockend schien da der Gedanke, sich einfach umzudrehen und sich noch ein paar Stunden von der Welt zu verabschieden. Schlussendlich siegte dann aber doch die Neugier auf die 1. Z-Rallye des BMW Z3 Club Vierwaldstättersee.
Und so standen wir pünktlich in warmen und regendichten Kleidern auf dem Parkplatz auf der Saalhöhe bereit, um die ersten Anweisungen des Präsidenten entgegenzunehmen. Im 3-Minuten-Takt ging es dann ab auf den ersten Teilabschnitt der Strecke. Darin galt es, sowohl den auf dem Routenplan vorgeschriebenen Weg zu folgen, als auch die notwendigen Anhaltspunkte auf der Strecke zu finden, damit die 20 dazugehörenden Fragen beantwortet werden konnten. Vorbei an Lüftungsschacht, Panzersperre und Hühnerstall ging es dem ersten Etappenziel entgegen: In Gempen stand unser wohlverdientes Mittagessen bereit. Die meisten waren jedoch noch so sehr in die Spürnasen vertieft (ein Text in dem es möglichst viele versteckte Tiere zu erspähen galt), dass die üblichen Benzingespräche auf der Strecke blieben.
Dies ist wohl mit ein Grund, weshalb jede Gruppe wieder pünktlich auf derselben zu finden war. In der zweiten Etappe hatten wir uns den Weg durch die Juraausläufer anhand von Texthinweisen zu suchen („Selten ging er auf den Berg, wo böse Buben ihre Baracken aufgebaut haben und der Turm solo stand“). Dies wurde zusätzlich durch zu knotende Krawatten und zu suchende Kühler erschwert, hinderte uns aber nicht daran, unser Ziel auf dem Benkerjoch zu erreichen. Nach der obligaten Geschicklichkeitsübung gab es den inzwischen ebenso obligaten Kuchen.
Schon etwas erschöpft machten wir uns dann auf den letzten und dritten Streckenabschnitt, dankbar, dass dieser unseren bisher bereits bekannten Fähigkeiten entsprach, eine Strecke nach Karte zu fahren. In Laufenburg nutzten die einen die Wartezeit für eine kurze Besichtigung des historischen Städtchens. Dieses Unterfangen wurde von Petrus tatkräftig unterstützt, der doch mit der Zeit etwas Nachsehen mit uns hatte. Die später eintreffenden Teams verschoben sich direkt ins Restaurant „Zur alten Post“ um die eine oder andere Fragestellung noch vor der Auflösung zu erörtern.
Nach der Verköstigung dann endlich die ersehnte Rangverkündung mit den Lösungen aller kniffligen Fragen nach Rössern und Asseln und die Notwendigkeit eines Ölmessstabes. Und nicht die Schnellen, sondern die Zielsicheren und gut kombinierenden Fahrer machten das Rennen.
Nach diesem interessanten und spannenden Tag suche ich nun die Ortschaft, in denen die Betten zu Hause sind. Dies in der Hoffnung im Traum auf Zettifahrer zu treffen, die mit griffbereiter Sicherheitsweste rückwärts parkieren.
Ein riesiges Dankeschön an Michels für die sehr aufwändige, perfekt durchgeplante Organisation, die uns einen weiteren tollen Tag in unserer Klubgeschichte bescherte.
Liebe Z-Grüsse an alle Mitfahrer und Daheimgebliebenen
Dominique Tepper

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